Bilder-Aufhängen-Galerie-Wand

Kunstvoll arrangiert. Galerie-Wand: So hängen Sie Bilder harmonisch auf.

Jeder hat sie: Lieblingsfotos, Kunstwerke und gerahmte Erinnerungen. Doch wie verwandelt man eine Sammlung einzelner Bilder in eine beeindruckende Galerie-Wand? Das Bilder aufhängen ist eine Kunst für sich, bei der es um mehr als nur Nägel und Hammer geht. Mit der richtigen Planung können Sie eine Wand gestalten, die Stil, Persönlichkeit und vor allem Harmonie ausstrahlt. Wir zeigen Ihnen die Profi-Tricks, um einen echten Hingucker in Ihrem Zuhause zu schaffen.

"Hängen Sie Bilder nicht einfach auf – inszenieren Sie sie."

Bilder aufhängen. Warum die Planung für eine Galerie-Wand das A und O ist.

Der häufigste Fehler beim Bilder aufhängen ist das spontane Anbringen einzelner Rahmen. Das führt schnell zu einem unruhigen, willkürlichen Erscheinungsbild. Eine Galerie-Wand erfordert Struktur.

Bevor Sie den ersten Nagel einschlagen, legen Sie alle Bilder auf dem Boden aus. So können Sie verschiedene Arrangements testen, Abstände überprüfen und ein Gefühl dafür bekommen, wie die Bilder im Zusammenspiel wirken.

Aufgepasst - der Profi-Dekotipp: Machen Sie Fotos von Ihren Arrangements. So können Sie die Wirkung überprüfen und vergleichen. Und Sie haben eine Vorlage für das Aufhängen. 

Nice-to-know: Der „Blickachsen-Trick“

Wussten Sie, dass die Mitte einer Bildergruppe idealerweise auf Augenhöhe liegen sollte? Für die meisten Menschen bedeutet das eine Höhe von etwa 160 bis 170 Zentimetern über dem Boden. Betrachten Sie Ihre Galerie-Wand hauptsächlich vom Sofa aus, können Sie die Bildachse auch etwas tiefer wählen.

Die natürliche "Blickachse" des Betrachters sorgt für eine besonders angenehme und ausgewogene Wirkung der Galerie-Wand im Raum.

Wenn Sie Bilder über Möbelstücke aufhängen, sollten Sie auf den richtigen Abstand zwischen Bildern und Möbel achten. Wen der Abstand mehr als 30 Zentimetern beträgt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Checkliste: Das müssen Sie tun – Die Schritte zur harmonischen Galerie-Wand

  • Arrangement finden: Legen Sie alle Bilder auf den Boden und schieben Sie die Bilder so lange hin und her bis Sie ein hübsches Arrangement haben. 
  • Foto machen: Halten Sie Ihre Anordnung durch ein Foto fest. 
  • Schablonen erstellen: Schneiden Sie aus Zeitungspapier oder Packpapier Schablonen in der Größe Ihrer Bilder aus.
  • Testen an der Wand: Befestigen Sie die Papierschablonen mit Malerkrepp an der Wand. So sehen Sie sofort, ob das Arrangement passt.
  • Hängung markieren: Markieren Sie auf den Schablonen die genaue Position des Nagels. Nägel einschlagen.
  • Bilder aufhängen: Entfernen Sie die Schablonen (während der Nagel/Haken in der Wand bleibt) und hängen Sie Ihre gerahmten Bilder nacheinander auf.

Glossar: Wichtige Fachbegriffe - Bilder aufhängen.

  • Petersburger Hängung: Eine dichte, scheinbar ungeordnete Hängung von Bildern in unterschiedlichen Größen und Rahmen, die eine opulente, "volle" Wirkung erzielt.
  • Kantenhängung: Ein Arrangement, bei dem Bilder an einer oder mehreren gedachten Linien (z.B. einer Oberkante) ausgerichtet werden, was ein sehr ruhiges und strukturiertes Bild ergibt.
  • Passepartout: Ein Kartonrahmen zwischen Bild und Bilderrahmen, der das Kunstwerk optisch vergrößert, schützt und ihm mehr Raum zum Wirken gibt.
  • Entspiegeltes Glas: Bilderglas mit einer matten Oberfläche. Der große Vorteil ist, die Umgebung spiegelt sich nicht im Glas des Bildes.

Der Blue Wall Profitipp - Galerie-Wand

Um Ihrer Galerie-Wand Tiefe zu verleihen, mischen Sie die Rahmenmaterialien und -tiefen. Kombinieren Sie schlichte Holzrahmen mit modernen Metallrahmen oder verschnörkelten Barockrahmen.

Für einen besonders interessanten Effekt binden Sie kleine Deko-Objekte, wie Spiegel oder Wanduhr, in das Arrangement ein. Dies lockert die reine Bild-an-Bild-Hängung auf und macht Ihre Wand zum echten Unikat.

Kreative Wohntipps, die Ihr Zuhause noch schöner machen.

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